Trau dich zu träumen!

Als Kinder war es völlig normal für uns: Träumen.

»Wenn ich mal groß bin, werde ich Tierärztin.«
»Wenn ich mal groß bin, hab ich ein riesiges Haus mit ganz vielen Tieren.«

Mit zwei Freundinnen aus dem Kindergarten wollte ich ein Restaurant (mein Traum) mit Bauernhof (Traum von Freundin 1) und Modenschau (Traum von Freundin 2) eröffnen. Was hatten wir Spaß, als wir uns das in den tollsten Farben ausgemalt haben. Wir haben darüber geredet, als ob wir morgen mit dem Bau beginnen. Ich habe sogar schon Speisekarten gemalt (schreiben konnte ich da noch nicht) und überlegt, welches Gericht meine Oma und welches meine Mama im Restaurant kochen sollen. Die Erwachsenen um uns herum haben geschmunzelt und uns darin bestärkt.

Der "Ernst des Lebens"

Dann sind wir älter geworden, kamen in die Schule, später dann aufs Gymnasium. Spätestens als es dann aufs Abi zuging, war da nichts mehr mit Träumen. Schließlich begann jetzt der „Ernst des Lebens“ (Was für ein Blödsinn?!).

Auf einmal hörten wir nicht mehr »Und, wovon träumst du?«, sondern eher »Das willst du machen? Warum machst du nicht was gscheits (Hochdeutsch: was richtiges, was ernstes)? Du musst doch an die Zukunft denken!« Und einfach so hatten Träume keinen Platz mehr in unserem Leben.

Mein Weg ohne Träume

Für mich ging es erstmal an die Uni, wo ich angefangen habe, Englisch und Theater- und Medienwissenschaft zu studieren, um mir doch irgendwie meinen damals aktuellen Traum, Regisseurin zu werden, zu erfüllen. Schon im ersten Semester hatte ich jedoch das Gefühl, völlig Fehl am Platz zu sein und nach dem dritten Semester habe ich schließlich abgebrochen und mich bei der Stadt Fürth für das duale Studium zur Diplomverwaltungswirtin beworben. Ich höre heute noch das erleichterte Aufseufzen meiner Oma à la »Jetzt ist sie doch noch zur Vernunft gekommen und macht was gscheits.« Das habe ich dann acht Jahre lang gemacht. Und bin mehr und mehr verkümmert dabei.

Der Wendepunkt - wie ich träumen wieder entdeckt habe

Im Juni 2020 habe ich mein erstes Coaching gemacht. Wie genau es dazu kam, kannst du hier nachlesen. Es war ein fünfwöchiges Gruppencoaching mit voraufgenommenen Videos, Workbook und Hausaufgaben zu jedem Video. Eine der ersten Fragen war: »Wenn alles möglich wäre, was würdest du tun?« Mein allererster Impuls war: »Mein Beamtenverhältnis aufgeben und meinen Job bei der Stadt kündigen«. Ich bin über mich selbst erschrocken und habe mich nicht mal getraut, das aufzuschreiben. Stattdessen habe ich aufgeschrieben, in Teilzeit bei der Stadt zu arbeiten und mir nebenberuflich eine Selbstständigkeit aufzubauen. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, WIE zur Hölle es anders gehen sollte. Ich konnte mir ja nicht einmal das richtig vorstellen.

Doch die Frage hat nicht aufgehört, in mir zu arbeiten. Nach und nach kamen Träume hoch, die ich irgendwann als Kind einmal hatte und auch völlig neue Träume. Das ist das schöne an unserem Unterbewusstsein. Es arbeitet, auch, wenn wir es nicht bewusst mitkriegen.

Wie das Träumen mir geholfen hat

Um den Schritt der Kündigung dann wirklich zu gehen, habe ich zwar dann noch einen großen Tritt vom Universum in den Hintern gebraucht, aber in dem Moment, in dem ich die Entscheidung getroffen hatte, eröffneten sich mir plötzlich völlig neue Wege. Das erste Halbjahr 2021 habe ich Coachings, Mentorings und Workshops gemacht, Bücher gelesen und mich intensiv mit mir beschäftigt.

Plötzlich fand ich mich in einem Umfeld wieder, in dem es nicht nur völlig normal war, groß zu träumen, sondern in dem ich darin bestärkt wurde, diese Träume wahrzumachen und mich dafür zu feiern. Für meinen kleinen Verstand war das am Anfang schwer zu begreifen und ist es stellenweise immer noch. Aber ich habe gemerkt, wie ich mehr und mehr aufblühte, wie ich wieder Licht sah, wo vorher irgendwie nur grauer Nebel war. Wie ich mein Leben wieder selbst in die Hand nahm, anstatt mich als Opfer der Umstände zu sehen.

Trau dich zu träumen!

Und genau das ist es, was ich dir hier mitgeben will: Trau dich (wieder) zu träumen! Trau dich, groß zu träumen! Unsere Träume zeigen uns, was wir wirklich wollen. Wer wir sein wollen, wenn wir all das, was wir dachten, das wir sein müssten, einfach mal links liegen lassen.

Wenn wir aufhören zu träumen, bleiben wir stehen. Finden uns mit Menschen und Situationen ab, die uns nicht guttun. Wenn wir uns aber erlauben zu träumen, dann setzt das eine Energie in uns frei, die wir uns vorher nicht vorstellen konnten. Auf einmal erscheinen vor uns Wege und Möglichkeiten, die wir vorher nicht sehen konnten. Tauchen Menschen in unserem Leben auf, mit denen wir nicht gerechnet haben und die unser Leben unglaublich bereichern.

Sei offen für deine Träume und Wünsche

Lass dir nicht einreden, dass du verrückt bist oder nicht richtig, weil du an deine Träume glaubst.  Du bist richtig so wie du bist. Deine Träume sind richtig so wie sie sind.

Such dir Menschen, die dich für deine Träume feiern und dich auf dem Weg, sie wahrzumachen unterstützen. Hör nicht auf die, die dich kleinhalten wollen, die dich und deine Träume schlecht reden. Du bist es wert, groß zu träumen und deine Träume in Erfüllung gehen zu lassen. Und zwar einfach nur, weil du du bist.

Du willst das Leben deiner Träume wahrmachen, weißt aber nicht genau wie? Dann buche gerne ein Coaching bei mir. Hier findest du weitere Infos dazu. Ich freu mich auf dich!

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HALLO, ICH BIN Christina

und auf diesem Blog nehme ich dich mit auf meine (und vielleicht auch deine) ganz persönliche Road to Happiness. Hier schreibe ich über alles, was mich interessiert und inspiriert und über meinen Weg der Persönlichkeitsentwicklung und wie sich mein Leben dadurch verändert hat. 

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